Passo d‘ Erè

Screenshot aus Google-Earth(TM)Wer vom Süden des Gardasses zum Norden entlang der Westseite möchte, kann natürlich die Uferstrasse benutzen — zusammen mit tausenden Sonntagsfahrern und Reisebussen. Als Variante gibt es eine sehr nette Tour mit Schottereinlage über den Passo d‘ Erè. Spätestens in Gargano verlässt der ambitionierte Endourist die Hauptstrasse in Richtung Navazzo. Kurz vor dem Ort zweigt rechts eine Strasse in Richtung Costa ab.
Dieser schmalen kurvigen Route folgt man bis Costa selbst. Im Ort zweigt die Route zum Pass scharf rechts ab — es gibt hier keine weitere Beschilderung und das Strässchen selbst wirkt auf den ersten Blick wie eine private Zufahrt zu einem Hof.
Nach wenigen Kilometern endet der befestigte Strassenbelag und der Schotter beginnt. Anfangs fordert die Route den Fahrer, denn der Kies ist sehr locker und im Kiesbett gibt es immer wieder dicke Felsbrocken. Im weiteren Verlauf wird die Route etwas einfacher. Dann schlängelt sich der Weg malerisch am Hang entlang. Der Schotterteil endet praktischerweise kurz bevor die Strasse steil bergab in Richtung Bernich führt.
Von dort windet sich eine sehr attraktive Route vorbei an der südlichen Auffahrt zum Tremalzo (für Mopeds gesperrt) bis hinunter nach Limone.
Die Route ist auch für Tourer von Interesse, welche über das Valvestno vom Lago d’Idro herüber kommen.

Pause in Costa

Google-Earth-Route

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