Steinberger Ache

Google-Earth-ScreenshotDie Gegend um den Sylvensteinspeicher und Achenpass ist altbekannt. Frühjahrstouren und Halbtagsausfahrten führen die Moped-Fahrer aus dem Münchner Raum oft hierher. Doch selbst in altbekannten Revieren finden sich immer mal wieder neue, bislang unbekannte Routen, wie die schmale, reizvolle Schotterstrecke entlang der Steiberger Ache.
Kurz hinter der Grenze, knapp nördlich von Achenkirch zweigt eine kleine Strasse in Richtung Leiten und Steinberg am Rofan ab. Vor dem eigentlichen Ort Steinberg zweigt die Route am alten Feuerwehrhaus links ab und schlängelt sich von dort an am Hang über der immer enger werdenden Schlucht entlang.wechselseitige Einbahnregelung
Nach einigen Kilometern endet die Befestigung und der Schotter beginnt. Einige hundert Meter später stößt der Moped Fahrer auf eine Sperrtafel. Diese besagt, dass die Route von der Seite Achenkirch kommend nur die ersten 30 Minuten jeder ungeraden Stunde befahren werden darf. Diese wechselseitige Einbahnstrassenregelung soll Gegenverkehr auf der sehr engen und ausgesetzten Route verhindern. Natürlich halten sich weder Anreiner noch Mountainbike-Fahrer, an die Sperrzeiten. Der Endourist muss also stets mit Entgegenkommern rechnen.
Am Ende der Schotterroute folgt eine angenehm kurvige und wenig befahrene Strasse von Pinegg nach Brandenberg und weiter nach Kramsach im Inntal. Von hier aus bieten sich zwei Rückrouten an: über den Achensee zurück zum Ausgangspunkt, oder östlich nach Kufstein und über den Thiersee nach Bayrischzell.

Schotterpiste an der Steinberger AcheSchotterpiste an der Steinberger Ache

Google-Earth-Route

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