Tipps für das Storage-Setup

Fdisk ohne DOS-CHS

Fdisk arbeitet unter Linux per Default in der alten DOS-CHS (Cylinder/Head/Sector) Zählweise. Um ohne DOS-Limits und CHS zu arbeite, fdisk immer mit:
fdisk -cu
starten.

Partitionsänderung in den laufenden Kernel lesen

Änderungen an einer Festplatte mit aktiven Partitionen werden vom laufenden Kernel nicht erkannt. Um einen Neustart zu vermeiden liest
partx -a /dev/sdx
die neuen Partitionen neu ein. Das funktioniert aber nur, wenn neue Partitionen hinzugefügt wurden, nicht bei Löschungen oder Änderungen.

UUID ermitteln

Um die UUID eines neuen Dateisystems zu ermitteln einfach
blkid
aufrufen und alle UUIDs werden angezeigt.

iSCSI-Automount

iSCSI-Devices lassen sich mittlerweile in /etc/fstab angeben, um sie automatisch beim Systemstart einzubinden. Allerdings bedarf es der mount-Option _netdev:
/etc/fstab:

/dev/localdisk mountpoint fs defaults 0 0
/dev/iscsidisk mountpoint fs _netdev  0 0

NFS-Hardmount aushängen

Ein regulärer NFS-Mount kann das System blockiern, wenn der NFS-Server nicht mehr zu erreichen ist. Dieser „Hard“-Mount läßt sich mit umount nicht aushängen, auch wenn -f für Force zum Einsatz kommt. Der Trick um den Mount dennoch loszuwerden ist denkbar simpel: Einfach den Hardmount auf Softmount ändern und dann aushängen:

mount -o remount,soft /nfsmount
umount /nfsmount

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