Hwclock adjust

Beim Setzen der Hardware-Uhr (auch in einer VM) schreibt hwclock ein „adjust file“ welches die Differenz der Hardware-Uhr (UTC) zur Systemzeit (GMT+1) ablegt. Ist die Differenz zwischen System- und Hardware-Zeit nicht korrekt konfiguriert, wird der Server/VM nach einem Neustart in der Zeit um eines Stunde abweichen. Abhilfe schafft es dann, die hwclock auf die locale Zeit zu zwingen:

ntpdate ptbtime1.ptb.de
hwclock -w --localtime

oder einfach zur Sicherheit das Adjust-File löschen
/etc/adjtime

rhev/ovirt Export Domain bereinigen

Wurde eine Export Domain nicht sauber von einem Data Center getrennt, läßt sie sich nicht an ein anderes DC anbinden. Dieses Problem läßt sich manuell bereinigen:
Auf der Export-Domain in das Verzeichnis /dom_md wechseln und die Datei metadata editieren:
Der Eintrag
SPUUID=12345678-1234-1234-1234-1234567890a
verweist auf die UUID des zuletzt angebundenen Data Centers. Diese einfach entfernen:
SPUUID=
und zudem die komplette Zeile
_SHA_CKSUM
aus der Datei löschen.

Anschliessend läßt sich die Export Domain wieder an ein DC anbinden.

Gluster UUID modifizieren

Erstellt man in einer virtualisierten Testumgebung mehrere GlusterFS-Nodes aus einem einzigen Template, wird GlusterFS nicht funktionieren, da alle Nodes mit der gleichen UUID arbeiten. Bevor der Verwalter die Peers zu einem Verband zusammenfügt, brauchen die Nodes daher neue, eindeutige UUIDs.
Diese IDs sicher Gluster in /var/lib/glusterd/glusterd.info
Es genügt, diese Datei zu Löschen und den Dienst neu zu starten, um eine neue ID generieren zu lassen:
service glusterd stop
rm -f /var/lib/glusterd/glusterd.info
service glusterd start
cat /var/lib/glusterd/glusterd.info

Postgres Spalten finden

Um in einer Postgres Datenbank die Tabellen zu finden, welche eine bestimmte Spalte enthalten genügt folgendes Kommando:
select table_name from information_schema.columns where column_name = 'Spaltenname';

UUID für RHEV oder ovirt erstellen

Ein Hypervisor Node für ovirt oder RHEV bekommt eine eindeutige UUID. Diese errechnet sich via dmidecode aus der BIOS-Seriennummer. Simple Whitebox-Server haben aber oft keine individuelle Serien-Nummer im Bios. Setzt man eine ovirt/RHEV-Umgebung mit solchen Serversystemen auf, bekommen alle Hypervisor-Nodes die gleiche UUID und das RHEV/ovirt-Setup schlägt fehl.
Um das zu vermeiden kann der Verwalter, vor der Installation des Hypervisors und dessen ovirt/RHEV-Steuerdaemons vdsm, eine zufällige UUID für das jeweilige System erzeugen:
mkdir /etc/vdsm; cp /proc/sys/kernel/random/uuid /etc/vdsm/vdsm.id
Die vdsm-Installation wird diese ID nicht überschreiben, so dass im Anschluss alle Hypervisor Node sindividuelle UUIDs vorweisen.