Alle Pakete eines Repos entfernen

Alle Pakete eines bestimmten Channels oder Repositories lassen sich wie folgt entfernen:
yum remove $(yum list installed | grep ovirt | awk '{ print $1 }')
Wobei ovirt hier für den Namen des Repostitries steht.

Dummy Interface

Verschiedene Einsatzgebiete, wie unter anderem Offline-Demo-Setups von Cloud- und Virtualisierungsdiensten, erfordern ein Pseodo-Netzwerkinterface, auf das sich eine Bridge binden läßt. Der Linux Kernel unterstützt dazu das „dummy“-Interface. Allerdings generiert das System bei jedem Neustart ein neues Pseudo-Interface mit einer neuen MAC-Adresse, so dass die Netwerk-Konfiguration nach dem Reboot nicht mehr passt.

Abhilfe schafft ein kleinen Skript (in /etc/rc.local), welches beim Systemstart das Dummy-Interface erzeugt und ihm eine fixe MAC-Adresse zuweist:
modprobe dummy
ip link set dev dummy0 address 00:01:02:dd:ee:ff

Alternativ läßt sich das Dummy Interface auch umbennen:
modprobe dummy
ip l set dev dummy0 name veth0
ip link set dev veth00 address 00:01:02:dd:ee:ff

und für diejenigen, welche sich immer noch strikt gegen das „ip“ tool wehren:
ifconfig dummy0 hw ether 00:01:02:dd:ee:ff

Allerdings läuft rc.local erst nach allen Start-Skripten. Es bietet sich an, das Skript als offizielles init-Skript umzuschreiben und vor „network“ zu starten.

Hwclock adjust

Beim Setzen der Hardware-Uhr (auch in einer VM) schreibt hwclock ein „adjust file“ welches die Differenz der Hardware-Uhr (UTC) zur Systemzeit (GMT+1) ablegt. Ist die Differenz zwischen System- und Hardware-Zeit nicht korrekt konfiguriert, wird der Server/VM nach einem Neustart in der Zeit um eines Stunde abweichen. Abhilfe schafft es dann, die hwclock auf die locale Zeit zu zwingen:

ntpdate ptbtime1.ptb.de
hwclock -w --localtime

oder einfach zur Sicherheit das Adjust-File löschen
/etc/adjtime

rhev/ovirt Export Domain bereinigen

Wurde eine Export Domain nicht sauber von einem Data Center getrennt, läßt sie sich nicht an ein anderes DC anbinden. Dieses Problem läßt sich manuell bereinigen:
Auf der Export-Domain in das Verzeichnis /dom_md wechseln und die Datei metadata editieren:
Der Eintrag
SPUUID=12345678-1234-1234-1234-1234567890a
verweist auf die UUID des zuletzt angebundenen Data Centers. Diese einfach entfernen:
SPUUID=
und zudem die komplette Zeile
_SHA_CKSUM
aus der Datei löschen.

Anschliessend läßt sich die Export Domain wieder an ein DC anbinden.

Gluster UUID modifizieren

Erstellt man in einer virtualisierten Testumgebung mehrere GlusterFS-Nodes aus einem einzigen Template, wird GlusterFS nicht funktionieren, da alle Nodes mit der gleichen UUID arbeiten. Bevor der Verwalter die Peers zu einem Verband zusammenfügt, brauchen die Nodes daher neue, eindeutige UUIDs.
Diese IDs sicher Gluster in /var/lib/glusterd/glusterd.info
Es genügt, diese Datei zu Löschen und den Dienst neu zu starten, um eine neue ID generieren zu lassen:
service glusterd stop
rm -f /var/lib/glusterd/glusterd.info
service glusterd start
cat /var/lib/glusterd/glusterd.info