Hwclock adjust

Beim Setzen der Hardware-Uhr (auch in einer VM) schreibt hwclock ein „adjust file“ welches die Differenz der Hardware-Uhr (UTC) zur Systemzeit (GMT+1) ablegt. Ist die Differenz zwischen System- und Hardware-Zeit nicht korrekt konfiguriert, wird der Server/VM nach einem Neustart in der Zeit um eines Stunde abweichen. Abhilfe schafft es dann, die hwclock auf die locale Zeit zu zwingen:

ntpdate ptbtime1.ptb.de
hwclock -w --localtime

oder einfach zur Sicherheit das Adjust-File löschen
/etc/adjtime

Mapping von SG-Devices anzeigen

Um die Zuweisung von physischen SCSI-Geräten zu logischen devices darzustellen, gibt es ein simples Tool namens sg_map. Das Binary befindet sich im Paket sg3_utils

yum install sg3_utils

Dann liefert das Proramm die Zuweisungsliste:

# sg_map
/dev/sg0 /dev/sda
/dev/sg1 /dev/scd0
/dev/sg2 /dev/scd1
/dev/sg3 /dev/sdb
/dev/sg4 /dev/sdc
/dev/sg5 /dev/sdd
/dev/sg6
/dev/sg7 /dev/nst0
/dev/sg8
/dev/sg9 /dev/sde
/dev/sg10 /dev/sdf
/dev/sg11
/dev/sg12 /dev/sdg
/dev/sg13

NAT forwarding auf Linux

IP-Forwarding im Kernel einschaten:
echo "1" > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
Um die Einstellung permanten zu machen, den entsprechenden Eintrag in /etc/sysctl.conf anpassen

Dann das NAT-Masquerading auf der Firewall für den externen Port aktivieren.
iptables -t nat -A POSTROUTING -o eth1 -j MASQUERADE

fertig.

(X)Ubuntu Probleme mit 802.11n WLANs

Verschiedene WLAN-Treiber unter(X)Ubuntu und anderen Linux-Distributionen vertragen sich nicht mit 802.11n-Access Points. Die Verbindung läuft problemlos, so lange die Verbindungsgeschwindigkeit im Bereich von 802.11g bleibt (bis 54 MBit/s). Legt der WLAN-Adapter jedoch einen Zahn zu und schaltet auf 11n hoch, bricht die Verbindung zum AP für mehrere Sekunden ab.

Um das zu verhindern, läßt sich der WiFi-Adapter drosseln, so dass er auf 802.11g bleibt und gar nicht erst versucht, auf 11n hochzuschalten. Dazu wird in der Modulkonfiguration des jeweiligen WLAN-Treibers die Option:

options <treibername> 11n_disable=1

Den jeweiligen Treiber findet lsmod:

lsmod | grep iwl

Bei einem Dell Latitude E6420 ist das beispielsweise iwlwifi bei einem Lenovo T61 iwl4965.

Um 11n zu blockieren genügt es, eine zum Treibernamen passende .conf-Datei unter /etc/modprobe.d anzulegen, welche den disable-Switch erhält, Beispiel:

Dell latitude E6420:

/etc/modprobe.d/iwlwifi.conf


options iwlwifi 11n_disable=1

Und analog dazu beim T61

/etc/modprobe.d/iwl4965.conf


options iwl4965 11n_disable=1

Verzeichnisse rekursiv löschen

Damit ich es nicht vergesse: Folgende Zeile löscht die .thumbnail-Verzeichnisse im Bildarchiv rekursiv:

find . -name .thumbnails -type d -exec rm -r {} \;

Um Dateien rekursiv zu löschen funktioniert das Kommando auch mit dem Parameter

-type f